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Impotenz im Alter

Zusammenfassung: Je älter man(n) wird, desto größer ist auch das Risiko an Impotenz zu erkranken. Warum das so ist und welche vorbeugenden Maßnahmen es gibt erfahren Sie in folgendem Artikel.

Bei älteren Männern kommt es häufig zu Erektionsproblemen und anderen Einschränkungen der männlichen Sexualfähigkeit. Medizinisch versteht man unter erektiler Dysfunktion eine Störung der Erektion. Man(n) ist unfähig, eine Erektion lange zu halten bis hin zum vollständigen Ausbleiben einer Erektion. An Sex ist dann nicht mehr zu denken.

Problematisch ist eine Störung über einen langanhaltenden Zeitraum. Temporäre Funktionsstörungen, die fast jeder Mann in seinem Leben mal hat, werden nicht als Impotenz gezählt. Betroffen können davon sowohl junge als auch ältere Männer sein. Jedoch sind in den meisten Fällen eine erfolgreiche Behandlung möglich.

Impotenz im Alter – wieso und warum?

Während das Ausbleiben eines Samenergusses oder fehlende Zeugungsfähigkeit Männer jeglichen Alters treffen kann, steigt die Gefahr der erektile Dysfunktion mit zunehmendem Alter.

eine amerikanische Studie hat bestätigt, dass es eine Verbindung zwischen Alter und Impotenz gibt. Die Häufigkeit einer erektilen Dysfunktion nimmt von Mitte 30 bis zum 80 Lebensjahr von 2.3 Prozent auf 53.4 Prozent zu. Ab einem Alter von 60 Jahren ist nahezu jeder zweite Mann von einer erektilen Dysfunktion betroffen.

Dies ergibt sich in erster Linie daraus, dass eine erektile Dysfunktion oftmals die Folge einer Grunderkrankung ist, deren Risiko an ihnen zu erkranken, ebenfalls mit zunehmendem Alter steigt, wie zum Beispiel Diabetes. Eine weitere Verbindung zwischen dem Alter und Impotenz wird dadurch bestätigt, dass Impotenz eine Vorerkrankung von Krankheiten sein kann, von denen vor allem ältere Personen betroffen sind, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Dies ergeben medizinische Studienauswertungen, welche besagen, dass im Anschluss an eine erektile Dysfunktion bei nahezu 70 Prozent der betroffenen Männer eine koronare Herzerkrankung oder Gefäßerkrankungen diagnostiziert wurde.

Die Ursachen der Impotenz

Während Männer in der zweiten Lebensjahrzehnt in der Regel über die höchste sexuelle Leistungskraft verfügen, reduziert sich diese in den meisten Fällen aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses. Die Erektionskraft lässt nach und die Stimulationsdauer bis zur vollständigen Erektion nimmt zu.

Die Häufigkeit von Samenerguss-Wiederholungen nimmt ab. Dies ist unter anderem daraus bedingt, dass sich im Alter der Stoffwechsel ändert und in Folge das penile Bindegewebe an Elastizität verliert. Dies bedeutet, dass weniger Blut in den Penis gelangt und dieser die erforderliche Größe nicht beziehungsweise immer weniger erreicht, die es zu einer Penissteife erfordert.

Zudem kommt es mit zunehmendem Alter zu einer Erschlaffung der Beckenboden-Muskulatur und die Organfunktion nimmt kontinuierlich aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses ab. Daraus ergibt sich eine geringere Sauerstoffversorgung sowie eine abnehmende Durchblutung. Dies führt wiederum zu einer Unterversorgung der Sexualorgane und weniger Blut kann in den Schwellkörpern gestaut werden. Eine Erektion bleibt aus oder kann nicht lange genug gehalten werden.

Wenn ein Mann älter wird, sinkt der Spiegel des Sexualhormons Testosteron. Ab einem Alter von 40 Jahren verringert sich der Testosterongehalt im Durchschnitt um ein Prozent. Bei Männern über 60 Jahren reduziert sich der Wert bei vielen um bis zu 20 Prozent, sinkt damit unter einen Normalwert von 3,0 ng/ml und wird in der Medizin als ein Testosteronmangel bewertet. In der Folge kann es zu zahlreichen Sexualfunktionsstörungen kommen und eine Impotenz ausgelöst werden.

Zu den weiteren Ursachen für Impotenz im Alter zählen:

  • Arteriosklerose
  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Prostata-Erkrankungen
  • Hormonstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Multisystematrophie
  • Leber- und Nierenleiden

Die Ursachen für eine Anejakulation sind oftmals durch Wirbelsäulenverletzungen bedingt. Im Alter kommt eine Anejakulation jedoch überwiegend aufgrund von neurologischen Erkrankungen und Diabetes Mellitus vor.

Fehlende Zeugungsfähigkeit im Alter liegt vor allem am natürlichen Rückgang der Spermienbeweglichkeit, der Menge des Ejakulats sowie Spermienanzahl und Lebensfähigkeit der Spermien. Je älter man(n) wird, desto mehr nimmt die Spermien-Qualität sowie deren Eigenschaften soweit ab, dass einem weiteren Kinderwunsch nicht mehr entsprochen werden kann.

Kann man Impotenz im Alter vorbeugen?

Impotenz im Alter kann zu einem guten Teil vorgebeugt werden. Es ist ratsam, bereits ab dem 35. Lebensjahr vorbeugend tätig zu werden, um altersbedingte Impotenz sowie Störungen der Sexualfunktionen vorzubeugen.

Ein Training der Beckenbodenmuskulatur sorgt für eine verbesserte Muskelaktivität, begünstigt die Durchblutung und verbessert die Standfestigkeit des Penis während der Erektion.

Sex beugt einer altersbedingten Impotenz vor – am besten regelmäßig und oft. Je weniger Sex, desto mehr sind die Ursachen durch einen Muskelrückgang im unteren Becken zu suchen.

Um Erektionssötrungen in Folge eines ungesunden Lebensstils entgegenzuwirken, ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung hilfreich. Übergewicht bzw. Adipositas und die miteinhergehenden Folgeerkrankungen verursachen häufig Potenzstörungen. Schon eine Gewichtsabnahme führt schon zu deutlichen Besserungen.

Regelmäßige Routine-Untersuchungen beim Hausarzt z.B. Blutdruck, Herz-Kreislauf-System, Diabetes sowie Vorsorgeuntersuchungen der Prostata sind anzuraten, um im Erkrankungsfall die Impotenz, wenn nicht sogar schlimmere Erkrankungen, schnell zu behandeln.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eines vorweg: Impotenz ist in den meisten Fällen heilbar oder kann zumindest so weit gelindert werden, dass ein befriedigendes Sexleben möglich ist. Unbedingte Vorraussetzung dafür ist jedoch eine exakte Diagnose und Ursachenforschung. Sollten die Ursachen auf eine Erkrankung zurück zu führen sein, wie z.B. Durchblutungsstörungen oder Bluthochdruck, so ist eine Behandlung der ursprünglichen Erkrankung erforderlich.

Sehr Ergebnisse bei der Behandlung vom Erektionsproblemen im Alter werden auch durch die sogenannten Potenzmittel der PDE-5-Hemmer sicher gestellt. PDE-5-Hemmer erweitern die Gefäße und sorgen für eine bessere Durchblutung des Penisgewebes. Bekannt sind u.a. Viagra, Cialis, Levitra und Kamagra. Welches der Medikamente individuell am besten geeignet ist, kann letzten Endes nur durch Testen herausgefunden werden..

 

Quellen:

  1. Prävention der erektilen Dysfunktion durch gezieltes körperliches Training. Krause & Pachernegg GmbH. URL: kup.at
  2. Erektile Dysfunktion. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. Impotenz im Alter. Berufsverband Deutscher Internisten. URL: internisten-im-netz.de
  4. Frühwarnsystem Penis. Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: selbsthilfe-impotenz.com 
  5. PDE-5-Hemmer kaufen: URL: cialis-online-kaufen.de
  6. Alter als Ursache von Impotenz & Erektionsstörugen Prof. Dr. Med. Frank Sommer. URL: maennergesundheit.info
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Impotenz im Alter
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Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko der Impotenz. Warum das so ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt erfahren Sie hier.
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Potenzmittel & Aphrodisiaka
Impotenz im Alter
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